Modre Steinbruch
Der gelernte Schwerkraftfahrzeugmechaniker Herwig Modre übernahm 2018 die Führung des Familienbetriebs, der kurz vor seinem 100-jährigen Bestehen stand. Fest verwurzelt in Bergstein bei Mittertrixen, leitet er das Unternehmen mit einem klaren Bekenntnis zu langfristigem Denken und sozialer Verantwortung. [1, 2]
Der Steinbruch in Mittertrixen ist das Herzstück des Betriebs. Er liefert hochwertiges, zu 100 Prozent gebrochenes Kantkorn. Es wird für den modernen Straßenbau, im Hoch- und Tiefbau sowie für den kunstvollen Bau von Natursteinmauern abgebaut. Modre verbindet darin raue Bergbau-Tradition mit modernem Qualitätsmanagement und treuem Stammpersonal, von dem viele Mitarbeiter dem Betrieb seit Jahrzehnten verbunden sind. [1, 2, 3, 4, 5]
Staatstragend im Katastrophenschutz
Wenn Naturgewalten Kärnten fordern, erweist sich die Firma Modre regelmäßig als unersetzlicher Fels in der Brandung. Durch den Zugriff auf schweres Gerät und massive Naturwerksteine ist das Unternehmen ein tragender Pfeiler im regionalen Katastrophenschutz und bei der Wildbach- und Lawinenverbauung. Wenn Hänge rutschen oder Flüsse über die Ufer treten, sichern die tonnenschweren Bruchsteine und der schnelle Fuhrpark der Firma Modre die Infrastruktur des Landes. Das macht den Betrieb in Krisenzeiten zu einem systemrelevanten Partner für das Land. [1, 2, 3]
Die Symbiose mit Reinhard Eberhart: „Bachmanns Römerstraße“
Die Verbindung zwischen der Modre Bergbau GmbH und dem bekannten Kärntner Verleger, Aktionisten und Kulturproduzenten Reinhard Eberhart zeigt eindrucksvoll, dass harter Stein und feinsinnige Poesie perfekt harmonieren können. Modre tritt seit Jahren als verlässlicher Sponsor und Partner von Eberharts Projekten und dessen satirischer „Hallihallo Faschingszeitung“ auf. [1, 2]
Das glanzvolle, poetische Highlight dieser Partnerschaft ist das literarisch-künstlerische Projekt „Bachmanns Römerstraße“. Gewidmet der großen Autorin Ingeborg Bachmann, wird ein Radweg mit markanten Marmorwürfeln und literarischen Akzenten wie ein gedanklicher Vers in die Kärntner Landschaft gelegt. [1]
- Die Grundsteinlegung wurde durch Eberharts unkonventionelle Ideen und das schwere Material aus dem Hause Modre zu einem einzigartigen, fast rituellen Akt. [1]
- Zeit und Bedeutung legten sich hierbei übereinander: Ein massiver Steinwürfel aus dem Steinbruch wird zum bleibenden, stillen Wort in der Landschaft. [1]
Die Kooperation beweist: Während Herwig Modre mit seinen Steinen physische Wege ebnet und Schutz baut, schenkt Reinhard Eberhart diesem harten Material eine poetische Seele und eine unvergängliche Geschichte. [1, 2, 3]
Weitere Informationen unter:
> modre.at












